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Anmeldung zum Online-Event am 4. November von 9:30 bis 10:15 Uhr

Transatlantik nach den US-Midterms – was folgt für (Ost)Deutschland und Europa?

Gast:
Prof. Dr. Harm Bandholz, CFA
Dekan, Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik | HAW Kiel, Fachbereich Wirtschaft

Die US-Zwischenwahlen (Midterms), bei denen über die Zusammensetzung des Repräsentantenhauses sowie über ein Teil der Sitze im Senat entschieden wird, stellen die politischen Kräfteverhältnisse in Washington auf die Probe. Ihr Ausgang entscheidet mit darüber, welchen Handlungsspielraum die US-Regierung in der zweiten Hälfte ihrer Amtszeit hat. Für die eng mit den USA verflochtene europäische und deutsche Wirtschaft steht viel auf dem Spiel: von verlässlichen Handelsbeziehungen über Investitionsbedingungen bis zur transatlantischen Zusammenarbeit.

Gleichzeitig geraten die Wirtschaftsbeziehungen über den Atlantik insgesamt in Bewegung. Während das Verhältnis zu den USA von starken Konflikten geprägt ist, bauen die EU und Kanada ihre Zusammenarbeit aus. Auf CETA sollen weitere Schritte einer engeren wirtschaftlichen Partnerschaft folgen; inzwischen wird sogar über eine neue Form der „assoziierten Mitgliedschaft“ Kanadas diskutiert.

Am Morgen nach den Wahlen wollen wir deshalb nicht nur die bis dahin vorliegenden Ergebnisse einordnen, sondern den Blick auf die Neuordnung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen richten. Was bedeuten die politischen Kräfteverhältnisse für Unternehmen, Banken und den Wirtschaftsstandort (Ost)Deutschland?  Welche Chancen eröffnet eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und Kanada? Und wie muss sich Europa aufstellen, um seine Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zu sichern?




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